Zeit für etwas Neues – und ein Jobangebot…

Nach ziemlich genau sechs Jahren in der Erste Group wird es für mich bald Zeit, etwas neues anzugehen. Und das bedeutet zugleich: Einer der besten Jobs des Landes ist zu haben… 

In den vergangenen sechs Jahren hat sich für mich viel bewegt, ich hatte die Gelegenheit, viel Neues kennenzulernen – fachlich, menschlich, geografisch, kulturell – und ich finde keinen Grund für den Abschied, ausser dass mich die Neugier gepackt hat. 

Zeit für was Neues

Mein Job als Spezialist für interne Kommunikation mit der fachlichen Verantwortung für das internationale Intranet der Erste Group ist zu haben. 

Was gehört dazu? 

  • Ein ausgereiftes Verständnis für digitale Medien. Welche Kommunikations- und Medientrends lassen sich ins Unternehmen übertragen? Was macht Sinn und was davon erfüllt vor allem auch einen Zweck? Wie können Medien – und vor allem wieder deren Sinn und Zweck – den zukünftigen Nutzern erklärt werden? Die Bandbreite dabei reicht von Webseiten über interne Social Networks bis zu internen Filmproduktionen oder zur Nutzung von Displays und anderen Kommunikationsmitteln im geplanten zukünftigen Headquarter.
  • Technisches Verständnis und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Entwicklern. Was geht, was geht nicht, wo sind die Stellschrauben, um ursprünglich gewünschte neue Funktionen, die sich vielleicht als zu teuer herausstellen, mit kleinen Abstrichen notwendig zu machen, wie werden neue Funktionen getestet – und vor allem auch erklärt? 
  • Ein kommunikativer Background. Wir schaffen hier nicht nur Infrastruktur und Medienformate, sondern wir bespielen sie auch – das reicht von der Endredaktion gelieferter Texte über das Schreiben eigener Texte und Blogbeiträge bis zu Konzepten und Drehbüchern für interne Filmproduktionen oder interne Kommunikationskampagnen.
  • Sinn für interne Kommunikation (oder noch besser natürlich: Erfahrung darin). Der wesentliche Unterschied zwischen interner Kommunikation und anderen Kommunikationsdisziplinen: Hier gibt es keine  herkömmliche Zielgruppe, die nach gängigen Kriterien definiert werden könnte. Zielgruppe sind eben immer alle – von 15 bis 65; mit einigen Massnahmen erreicht man die einen besser, mit anderen die anderen. Feedback kommt um einiges schneller und direkter, und Sorgfalt im Umgang mit den Inhalten ist noch wichtiger – schliesslich geht es hier um die eigenen Leute, die korrekt informiert werden sollen. Und wie der Name schon sagt: Hier geht es um Kommunikation, nicht um Marketing. Wir wollen nichts verkaufen, sondern informieren und mit den Leuten ins Gespräch kommen.  
  • Die Fähigkeit zum Überleben in großen Organisationen. Größe kann ein Hindernis oder ein Vorteil sein. Vielleicht dauert es etwas länger, Bewegung in Gang zu setzen, aber wenn sich etwas bewegt, dann geht es dahin. Ich halte das in erster Linie für eine Frage der persönlichen Einstellung: Bewegt man sich, so lange es keine Hindernisse gibt, versucht, unterwegs die anderen mitzunehmen, und bleibt dabei flexibel genug, wo notwendig die Richtung zu ändern, oder bewegt man sich erst, wenn alle Ab- und Zustimmungen eingeholt sind? 
  • Bereitschaft zur digitalen Handarbeit und Erfahrung mit Redaktionssytemen. Alles was erfunden wird, muss auch umgesetzt werden. Das bedeutet nicht nur redaktionelle Arbeit, sondern auch das Anlegen neuer Projekte im Redaktionssystem, das Eingeben von Inhalten und das Einstellen und Überprüfen von Zugriffsberechtigungen. Vorteilhaft sind auch Basiskenntnisse in Bild- und Filmbearbeitung sowie in html. 

 

Was bietet der Job? 

  • Im Gegensatz zu den meisten internationalen Konzernen in Österreich ist die Erste Group unabhängig. Hier sitzt man wirklich an den Hebeln, es gibt keine Vorgaben einer noch einmal übergeordneten Konzernzentrale. 
  • Die Abwechslung zwischen Content und Technik: Wir arbeiten nicht nur inhaltlich, und wir haben nicht nur mit Technik oder Funktionen zu tun. Das macht meines Erachtens digitale Medien heute aus. Inhalt und Funktion können nicht getrennt voneinander behandelt werden; Medien funktionieren nur, wenn alle Seiten gemeinsam betrachtet werden. Dazu braucht es Wissen – das macht den Job aber auch abwechslungsreich, bringt viele Kontakte und viele mögliche Richtungen und Entfaltungsmöglichkeiten. 
  • Internationale Zusammenarbeit: Die Erste Group ist ausser in Österreich in sechs Länden Zentral- und Osteuropas aktiv (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien), daneben gibt es noch zahlreiche größere und kleinere Beteiligungen und Standorte zwischen New York und Hong Kong, Polen und Mazedonien. Geschäftsreisen sind zwar meist zeitbedingt kurz, führen dafür aber immer wieder an Orte, die man sonst kaum besuchen würde. 
  • Ein sehr freundliches und wertschätzendes Umfeld: Sowohl das unmittelbare Team als auch die ganze Group bieten ein Umfeld, in dem es sich leben und wachsen lässt. Das gilt für das Innenstadtbüro (und zukünftig für die neue Zentrale) ebenso wie für den Umgang im Team miteinander, für Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Bildungsveranstaltungen, die allen offen stehen, und natürlich Mitarbeiterkonditionen und andere Goodies, die ein großer Konzern bietet. 
  • Und schliesslich die Arbeit an einem sehr spannenden Großprojekt: Erste Open Network ist das internationale Intranet, das seit 2009 die knapp 50.000 Mitarbeiter miteinander verbindet, Social Network-Funktionen wie Kommentare, Bewertungen, Blogs, persönliche Userprofile usw. bietet, in einigen Diplomarbeiten als Enterprise 2.0-Casestudy erforscht wurde, vom Verband für integrierte Kommunikation 2009 als bestes internes elektronisches Medium ausgezeichnet wurde und 2012 vom Public Relations Verband Austria für den Staatspreis PR in der Kategorie interne Kommunikation nominiert wurde. 

Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, freue mich sehr auf eine neue Herausforderung und möchte aber auch mein Möglichstes dazu beitragen, dass die Sache bei der Erste  Group gut weiterläuft. Projektmanager mit journalistischer Vergangenheit, Onlinejournalisten mit Erfahrung im Communitymanagement, Social Media Experten mit Sinn für Content und Unternehmensorganisation und natürlich Intranetspezialisten aller Arten – das sind nur einige mögliche Profile, die sich jetzt dringend angesprochen fühlen sollten. 

Wer noch mehr wissen möchte, kann sich gern an mich wenden oder mehr auf den Karriereseiten der Erste Group („Internal Communications Specialist“) oder in einschlägigen Jobbörsen finden.

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