Wissensmanagement


Die laufende Weiterentwicklung von Inhalten ist eine wesentliche Anforderung, die Tools zur technischen Unterstuetzung von Wissensmanagement erfuellen muessen.

  • Jeder soll seinen Beitrag leisten koennen.
  • Jede neue Facette des Wissensgegenstandes soll eingearbeitet werden koennen.
  • Aenderungen sollen leicht ersichtlich sein.
  • Die Integration in andere Medien, etwa in das Unternehmensintranet, soll ebenfalls leicht moeglich sein.

Die einfachen Editierungs- und Publikationsmoeglichkeiten von Wikis bieten dafuer sehr gute Unterstuetzung. Jeder Experte kann ohne zusaetzliche Redaktionskenntnisse seinen Beitrag leisten, die Weiterverarbeitung und erweiterung von einmal angelegten Inhalten ist leicht moeglich.
Dank des flexiblen Seitenaufbaus, der auf keine Navigation angewiesen ist, koennen neue Inhalte sehr leicht und schnell integriert werden.
Taxonomien, Include-Technologien und RSS-Feeds sind sehr gut geeignete Tools fuer die Integration von Wiki-Inhalten in andere Medien.

Wissensmanagement-Wikis: Berechtigungen auf Anwenderkreis abstimmen


Im Gegensatz zu Dokumentationswikis wenden sich Wissensmanagement-Wikis oft an einen abgegrenzten Benutzerkreis, innerhalb dieser kleineren Benutzergruppe haben die Benutzer aber oft mehr Rechte: Jeder darf lesen, alle duerfen schreiben.
Als Variante zu den Berechtigungssystemen koennen auch Workflows eingefuehrt werden: Jeder darf alles aendern, aber die Publikation erfolgt erst nach der Pruefung durch ein Redaktionsteam.

Die Verwendung unterschiedlicher Wiki-Auspraegungen ist vom Wissensgegenstand abhaengig. Je allgemeiner das Thema und je groesser der Benutzerkreis (Leser und Autoren), desto eher ist ein Redaktionsteam notwendig, um Missverstaendnisse zu vermeiden und inhaltliche Qualitaet zu gewaehrleisten.
Bei hochspezialisierten Autoren und Themengebieten eruebrigt sich Kontrolle – hier koennen Wikis ihre Qualitaeten voll entfalten.
Ein anderes Kriterium ist die Wichtigkeit der Inhalte fuer die Zielgruppe: Reine Information braucht oft weniger gruendlich geprueft zu werden als Anweisungen und Richtlinien. Fuer letztere eignen sich Wikis weniger (bzw. in der Form von Dokumentations- oder Projektwikis). Allgemeine und unverbindliche Informationen dagegen eignen sich sehr gut fuer die Umsetzung in Wikis – auch ohne grossen Kontrollaufwand.

Dennoch ist wichtig, dass Wikis als Tools den Wissensmanagementprozess unterstuetzen, sie koennen ihn auch beschleunigen – sie koennen ihn (und vor allem seine Kontroll- und Qualitaetssicherungsmechanismen) aber nicht ersetzen.

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