Corporate Social Media Webnovelas Part 2 – Der Twitter



Die Corporate Social Media Webnovelas sind eine Serie von frei erfundenen Miniszenen. Ähnlichkeiten mit realexistierenden Prozessen und Personen sind zufällig. Sachdienliche Hinweise, die zu weitere Szenen führen, werden vertraulich behandelt.

Teil 2: Der Twitter

Der Chefredakteur (im Gespräch mit seiner Assistentin): Gehns Frau, äh, Fraufraufrau … Frau Pospisil, rufens den Dings an, na den wissens eh, den Pressesprecher von der, na, eh schon wissen, der uns immer die Karten für die Dings zu Weihnachten schenkt.

Assistentin: Ich verbinde

Der Pressesprecher: Hallo?

Der Chefredakteur: Servus, Du, weisst eh wir kennen uns. Ich war auf eurer Pressekonferenz, da wegen der Halbjahresergebnissen.

Der Pressesprecher: Grüss Gott.

Der Chefredakteur: Du ich hab gesehen was ihr da in den Twitter machts, das ist ja ganz toll, State of the Art, wie man sagt. Respekt, damit seids ihr auf der Höhe der Zeit.

Der Pressesprecher: (denkt sich: Hä???)

Der Chefredakteur: Und weil das so toll ist, möchte ich euch ein ganz besonderes Angebot machen. Wir binden euren Twitter auf unserer Webseite ein – na was sagst jetzt?

Der Pressesprecher: Mit wem möchten Sie denn sprechen? Brauchen Sie auch Fotos?

Der Chefredakteur: Na na, du, da nehmen wir einfach das was ihr postets und zeigen das direkt an, ich hab da schon mit meinen Technikern geredet, wir können das machen. Wir haben da ganz a super System, da samma total flexibel.

Der Pressesprecher: Aha.

Der Chefredakteur: Ja, und weil ihr so super innovativ seids mach ma euch an super Preis: Wenn ihr sofort einsteigts, sag ma 1500 für den restlichen Monat und ab dann 5000 für jeden weiteren Monat – na was sagst, ist das ein super Angebot?

Der Pressesprecher: Aha. Also ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was sie meinen. Können’S mir das in einem kurzen EMail schreiben?

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In der Zwischenzeit, in einem anderen Büro:
Ein anonymer Mitarbeiter füttert den Twitter-Account des Unternehmens.

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In der Zwischenzeit, noch einmal in einem anderen Büro:
Ein Mitarbeiter der IT-Sicherheit liest sich ein eben verfasstes Email laut vor: Sehr geehrtes Twitter-Team! Seit einigen Wochen gibt es in ihrer Anwendung ein Benutzerkonto mit dem Namen unseres Unternehmens,. Dieses Konto wurde nicht von uns und auch nicht von einem befugten Mitarbeiter eingerichtet. Hier wird unser Markenname missbräuchlich verwendet. Ich ersuche Sie dahr um sofortige Sperre diese Kontos und Übermittlung der Zugangsdaten, damit wir dieses Medium in unsere Hoheit bekommen.

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