Realer Gegenwind als Onlinemedien-Person

Als Onlinemedien-Person in einer offline dominierten Diskussionsrunde habe ich heute wieder gelernt, dass es auch noch realen Gegenwind gegen Onlinemedien als strategisches, zielgerichtetes Kommunikationsinstrument gibt.

Fuer PR und Marketing sind Onlinetools in diversen Experimentalstadien zur breiten Streuung akzeptiert, in unueberschaubaren Umgebungen, in denen Zielgruppen und Publikum definiert sind, wird dem realen Fussballspiel mit Kunen, Partner und Mitarbeitern der Vorzug gegeben. Grossartig. – Denn das bedeutet, dassgerade beim erfolgreichen Mittelstand noch ueberaus viel Potential vorhanden ist, dass das Fuer und Wider zu Onlinemedien, Social Media und anderen interaktiven Kommunikationsformen noch lange nicht gegessen ist, und dass wir immer wieder in der Argumentation ganz von vorne anfangen muessen. – Oder duerfen, je nachdem.

Die unterschiedlichen Informationsstaende einzelner Kollegen aus der Kommunikationsbranche habe ich echt unterschaetzt – aber gut. Auch das ist wichtiger Erfahrungswert. Faszinierend ist auch die Wahrnehmung von Onlinemedien und Playstation-Spielen als gemeinsamer Kulturkreis. Was erst dazu die beklagte/klagende Netzavantgarde sagen wuerde….

PS: Das Event wurde von einer grossen PR Agentur veranstaltet und promotet. Die Suche nach Eventtitel und Agenturnamen liefert 9 (einstellig!) Googletreffer. Meine letzte Aussendung (in deren Verbreitung ich 0 Budget und 2 Stunden Arbeit investiert habe) liefert mittlerweile 1000 Ergebnisse.

PPS: Das Event war ueberaus gut besucht – rund 80 potentielle Kunden. Sind das 10 fuer jeden Suchmaschinentreffer, also eine ueberaus attraktive Conversion Rate?Oder ein Indiz fuer die nach wie vor reale Dominanz der Offline-Kanaele in der Industrie?

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