Pinwaende

Pinwaende, Statuszeilen oder “Ueber mich”-Bereiche in Social Media (auf Vernetzung ausgerichteten Medien) koennen ebenfalls zu Collaboration– oder Filesharing-Zwecken verwendet werden.
In vielen solcher Medien koennen Links in die entsprechenden Bereiche eingefuegt werden, oft koennen auch Praesentationen, Bilder oder Videos integriert werden.

Collaboration ueber Social Networks


Auf Facebook etwa ist nicht nur die Integration von Dateien moeglich, es koennen auch Elemente aus anderen Anwendungen eingebunden werden: Videos von Youtube, Playlists von Last FM, Slideshows von Flickr.
Auf LinkedIn koennen Auszuege aus Slideshare, importierte Blogbeitraege oder andere Medien in die Profile integriert werden.
Xing erlaubt Links in Profilinformationen.

All diese Beitraege werden fortlaufend gesammelt und ergeben so ein im Lauf der Zeit wachsendes Bild des Autors aus kurzen Statusmeldungen, Links, eigenen Dateien und geposteten Beitraegen – aehnlich einem Blog oder Microblog.
Der Kuerze halber eignen sich die Pinwaende aber auch fuer die Veroeffentlichung von Dateien.
Sie bieten einige Vorteile von Collaboration Tools:

  • keine ausdruecklichen Empfaenger notwendig, der Beitrag ist fuer alle Berechtigten sichtbar
  • zentrale Archivierung und Wartung – die Empfaenger koennen den Beitrag nicht verlieren, der Autor kann jederzeit Aenderungen vornehmen
  • zeitliche Flexibilitaet – es kann nachgelesen werden, es muss nicht immer aktuell reagiert werden

Allerdings fehlen einige wichtige Merkmale:

  • Versionskontrolle – Versionierung ist in der Regel kein Feature von Pinwaenden
  • Berechtigungen – was sichtbar ist, darf grundsaetzlich jeder sehen; manchmal kann noch zwischen allen und befreundeten Usern unterschieden werden
  • Workflows und leichte Online-Editierbarkeit sind in der Regel auch nicht gegeben.

Social Media Pinwaende eignen sich in der Regel fuer die Veroeffentlichung von allgemeinen Unterlagen, die auch fuer einen unbestimmten Empfaengerkreis gedacht sind.

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