Aktuell

»Hoffentlich nicht Ebola …«

Ich greife immer wieder mal ins Bücherregal und lese nach, was afrikanische AutorInnen und Autoren so über Europa oder EuropäerInnen sagen.

Jan Valtin – Tagebuch der Hölle

600 eng bedruckte, schmuck- und schnörkellos erzählte Seiten über das Leben eines Komintern-Agenten in den 20er und 30er Jahren. Alle, die heute dümmliche Feschist/Faschist-Witzchen machen, „wie in den 30er Jahren“-Vergleiche bemühen und Widerstand mit Vereinsmeierei verwechseln, sollten es ebenfalls lesen.

Karl Polanyi – The Great Transformation

Liberalismus und Marktwirtschaft als Quellen des Bösen? Wenn man Polanyis Theorien heute ernsthaft liest, ist daran ich immer einiges plausibel. Das funktioniert aber nur mit starkem moralischenTraditionalismus, der heute wieder befremdlich wirkt.

Unterwerfung

Die Anhänger von Schwarz-Blau können immer noch merkwürdige Leidensgeschichten erzählen.

#outofoffice

Menschen, die noch nie in Geschäftslokalen gearbeitet haben, fragen sich ja oft, ob man sich da nicht beobachtet fühlt. Spätestens seit eben der ältere Herr hier völlig ungeniert seine Unterhosen runtergelassen hat, um etwas darin zu richten, kann ich euch sagen: Es ist genau umgekehrt.

Geschichten aus dem Schaufenster.

Schön, aber aus: Karl #1

Material

Carlos Katzenjammer

Carlo Strenger relativiert in „Diese verdammten liberalen Eliten“ sein eigenes Poltern gegen Populisten und ihr Publikum, findet aber auch keine bessere Lösung.

Politik

Carlos Katzenjammer

Carlo Strenger relativiert in „Diese verdammten liberalen Eliten“ sein eigenes Poltern gegen Populisten und ihr Publikum, findet aber auch keine bessere Lösung.

Wirtschaft

Und eins noch zu dem Medienkram …

„Letzte Ausfahrt“ ist die Story des Jahres der Journalismustage. Aus zwei Gründen finde ich das gut, aus einem ein wenig erschreckend. Die Sache wurde abseits

Leben

Krönung

Das Krone-Magazin von Dossier erzählt für ältere Menschen wenig Neues. Die fehlende Schärfe ist aber auch zugleich die beste Illustration des Watte-Sumpfs um das große Wiener Medienimperium.

Glamour

„Wenn ich eure Hefte sehe, dann gehts mir besser.“