Portale als Konzept

Portale bedeuten die Zusammenfassung von unterschiedlichen Anwendungen (wie Contentmanagement Systeme, Blogs, Wikis, aber auch ERP oder CRM Systemen) und Daten aus Anwendungen in einer Oberflaeche, zusaetzlich wickeln Portale Basisfunktionen wie

  • Userberechtigung und Personalisierung
  • Darstellung in verschiedenen Varianten (Web, mobiles Web, andere Layouts)
  • Integration von Ansichten und Applikationen

fuer die integrierten Services ab.

Portale als Integratoren


Portale sind somit der letzte Schritt zwischen Daten, Anwendungen und dem User.
Oft werden Portale auch in Zusammenhang mit
Enterprise Content Management eingesetzt: Web Content, Dokumente, Berichte und andere Daten koennen aggregiert und in verschiedenen Ansichten fuer verschiedene Zielgruppen zusammengestellt werden. Die Zusammenstellung verschiedener Daten und Anwendungen wird durch die Einhaltung etablierter Standards fuer die Portalintegration erreicht.

Gerade im Zusammenhang mit verschiedenen Anwendungen auch aus unterschiedlichen Umgebungen werden ebenfalls oft Portale eingesetzt.
Die Entwicklung maechtiger und flexibler Frontend-Technologien laeuft Portalen – im technischen Sinn – den Rang ab. Das Ergebnis ist aehnlich: Der User nutzt Anwendungen in einem durchgaengigen Interface, Daten und Funktionen aus verschiedenen Quellen werden ohne Uebergang dargestellt.
Die Abwicklung von Authentifizierung und Personalisierung muss allerdings auch in diesem Szenario von einer durch alle Anwendungen gehenden Schicht abgewickelt werden, um mehrfachen Aufwand zu vermeiden.

Das Konzept Portal – homogene Erfahrung fuer den User, gut kontrollierbare technische Umgebung fuer den Anbieter – kann auch ohne Portale im technischen Sinn umgesetzt werden.
Portale als Software mit klar definierten Prozessen und Funktionen erleichtern die Umsetzung des Konzepts Portal, wenn strenge Einhaltung von Standards, leichte Integration ohne Spezialfaelle und Anbindung von Userverwaltungen gefragt sind.

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