Ein Blog ist wie ein Friseurtermin

Eine Überdosis (sub)kultureller Magazine zum Frühstück macht nachdenklich. Festivalankündigungen, Diskussionen über Clubkultur, Startuptrainings und Postgraduate-Ausbildungen.Startups und Trainer diskutieren die besten Anpassungsstrategien, Festivalbetreiber und Clubkultur-Akteure beschwören die Passivität des Publikums (Kaufen Sie! Kaufen Sie!),und es geht mir noch immer nicht ein, warum Leute zehntausende Euro in MBA-Programme investieren, um ausgebildete Verwalter zu werden.
Und das war eben nicht der Ableger der Jugendlinie einer Regierungsinstitution, sondern eben ein Rest von Subkultur.


Wir haben’s in der Hand: Weil wir medial und technisch alles erreichen können, gibt es keinen Grund zum Verzicht, keine Möglichkeit zum Rückzug – aus dem tatsächlich mal was anderes entstehen könnte. Weil wir können, müssen wir. Das führt zum dritten Universalgesetz für Onlinemedien: Es gibt keinen Grund, nicht alles zu wissen. Auch darauf kommen wir noch mal zurück.

Geht es anderes? Auch ein Blog ist eben nur so eine Art Friseurtermin: Ein Versuch, gut dazustehen oder aufzufallen. Sagt man – ich war in meinem Leben erst einmal beim Friseur…

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