Das Boda Boda-Buch: Motorradtaxis in Uganda

Vorankündigung: Das wird ein sehr sehr schönes Fotobuch.

Wir machen dann im übrigen ernst: Mit Ende des Jahres werden wir das Boda Boda-Fotobuch fertigstellen. Boda Bodas sind Motorradtaxis in Ostafrika, die vor allem in Uganda üblich sind.
Ursprünglich waren es Fahrräder, die das Niemandsland zwischen den Grenzen überbrückt haben – heute sind die Motorradtaxis eine der wichtigsten Lebensadern im Nahverkehr ostafrikanischer Städte. Und sie bieten eine Zukunftsperspektive für junge Menschen, die mit ihren Fahrten nicht schlecht verdienen.

Trotzdem ist die Zukunft der Fahrer ungewiss: Einige Stadtbehörden überlegen gerade, die Motorräder aus den Stadtzentren zu verbannen – um moderner zu werden und um die natürlich mit der hohen Motorraddichte verbundenen Unfallrisiken zu senken.

Eine Verbannung der Motorräder wäre schade – nicht nur, weil sie in Millionenstädten die Kampala das effizienteste Fortbewegungsmittel sind, weil sie Jobs und Unabhängigkeit schaffen, sondern auch, weil damit ein wunderschönes buntes Stück abenteuerlicher Lebendigkeit verloren gehen würde.

Mehr Bilder und den Plan zum Buch gibt es auf bodaboda.org. Und um das Buch fertigzustellen, brauchen wir euch …

 

 

Zufallsempfehlungen

Wir brauchen einen Energiering um die Wirtschaftskammer!

Das 12 Stunden-Tag-Video war nur die Vorhut. Es folgt die Plakatkampagne für Humanenergetiker. Und wahrscheinlich zieht Harald Mahrer gerade einen schützenden Energiekreis um die Scheibe auf der die Wirtschaftskammer durch die Galaxie driftet. 

Sonst noch neu

Lisz Hirn, Geht’s noch!

Wenn man Frauen auch als potenzielle Mütter sieht, wird Ungleichheit viel sichtbarer, sagt Lisz Hirn. Mit „Geht’s noch!“ ist eigentlich alles gesagt, das Buch sollte man trotzdem lesen.

Was für ein Schrott

Monocle ist heute das globale Pendant zu den sonder Zahl den Markt überschwemmenden Österreich-Zeitungsbeilagen.