Zusammenarbeiten und zur Schau stellen

Kollektives Wissen ist mehr als zusammengezaehltes Wissen. Es entsteht nur durch Zusammenhaenge, es enthaelt seinen Mehrwert durch die Beziehungen zu anderen Usern, durch die Benutzung durch andere User und Beitraege von anderen Usern fuer andere User.

Social Collaboration: 1+1 sind viele


Das kann auf mehrere Arten funktionieren:

  • Genauigkeit durch Durschnittlichkeit: eine Menge an Meinungen filtert besonders gute und besonders schlechte Beitraege aus. Das kann auf Schaetzungen angewendet werden, aber auch auf Prognosen oder Einschaetzungen. Mehrere Meinungen sind oft treffsicherer als die ueberlegtesten Expertenmeinungen.
  • Ueberarbeitungen: Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven ergaenzt ein Thema in mehreren Versionen. Auf dieser Basis funktionieren klassische Collaboration Tools, Wikis oder auch Umfragen
  • Zusammenfassungen, verwandte Elemente: Uebersichten, Zusammenfassungen, wiederholte Suchergebnisse oder andere Aggregationstools (etwa ueber RSS oder Tags) fassen Daten aus verschiedenen Quellen zusammen und liefern so neue Perspektiven.

Die kollektiv erstellten oder genutzten Beitraege haben entweder kollaborativen Hintergrund, sie sind also auf verschiedene Autoren und verschiedene Knowhow-Quellen angewiesen, oder sie sind umgekehrt auf den kollektiven Aspekt angewiesen, um zur Schau gestellt zu werden.

Plattformen, die sich fuer diese Form der Erstellung und Nutzung kollektiven Wissens eignen, sind Wikis und andere Collaboration-Tools, Feedreader und Aggregatoren, oder auch Social Media und Netzwerke.
Keines dieser Tools kann diesen Zweck allein erfuellen, die Einbindung in ein dementsprechend ausgerichtetes Medienkonzept ist notwendig, um den kollektiven Prozess wirken zu lassen.

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