Print on Demand – Ernüchterung

Print in Demand war mal ein grosser Hoffnungstraeger.

Meine bisherigen Erfahrungen und Versuche sind ernuechternd. Sogar grundsaetzlich renommierte und vertrauenswürdige Buden wie die Oxford University Press haben Lieferzeiten von zwei Monaten und mehr, sind schlecht im Service, bieten keine Nachverfolgungsmöglichkeiten und geben irreführende Auskünfte.

Für den Kunden bedeutet das dann nicht nur lange Wartezeiten, sondern auch doppelte Lieferkosten, wenn sich Bestellungen nicht ausgehen, Ungewissheit und schlichtweg Unzufriedenheit.

Der Reihe nach: Anfang Dezember habe ich bei OUP zwei Bücher bestellt, eines kam sofort (mit Versandkosten von 6 Euro) eines nicht. Ende Dezember gab es die Nachricht „Your order has been dispatched“. Mitte Jänner habe ich per Mail geantwortet, dass ich noch immer nichts bekommen habe. Die Antwort war das Paket sei verschickt worden, es gäbe leider keine Möglichkeit zur Nachverfolgung. Und die Abbuchung (zuzüglich wieder 6 Euro Versandkosten) war schon auf meiner Kreditkarte… Am 29. Jänner ist das Paket dann angekommen.

Nächster Versuch, wieder bei der Oxford University Press, diesmal über Amazon: Bestellt am 24. Oktober – geliefert am 2. Februar…

Dritter Versuch, Angkor Verlag (produziert bei Books on Demand), erst über Amazon: Nach zwei Monaten mit laufenden Verschiebungen habe ich storniert und direkt bei Books on Demand bestellt (mit 3 Euro Versandkosten) – das hat auch noch sechs Wochen gedauert.

So wird das nichts mit der Demokratisierung der Produktion; Service, Preis und Sicherheit bleiben der exklusive Trumpf der Grossen? – Da rennt was falsch; ich glaube, da muessen wir noch mal nachdenken…

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